Über mich

Hallo ihr Lieben,

ich heiße Lila und wurde 1998 in Costa Rica geboren. Obwohl meine Eltern beide aus Deutschland kommen, lebten sie bereits sieben Jahre vor meiner Geburt in diesem wunderschönen Land auf einer Farm namens Solantis.

Bis ich ein Jahr alt war und meine Eltern sich trennten, wohnten wir dort in einem kleinem Haus in den Bergen. Im Alter von vier Jahren lernte meine Mama Fabio kennen, den besten Stiefvater aller Zeiten. Durch ihn lernte ich bereits früh Einiges vom Leben, worüber ich sehr glücklich bin. Wir zogen zu ihm nach Puerto Viejo an die Karibikküste Costa Ricas, wo ich bis zum Ende der 3. Klasse eine Waldorfschule besuchte.

Es war eine schöne Kindheit, voll von Natur, Haustieren und der Leichtigkeit des Lebens am Strand. Doch jedes Paradies hat bekanntlich seine Schattenseiten. Durch die dort zunehmende Kriminalität begann meine Mutter zu realisieren, dass dies kein sicherer Ort für ein aufwachendes Mädchen sein kann.

Als ich neun Jahre alt war, stand irgendwann fest: Es geht zurück nach Deutschland.   Obwohl ich damals sehr traurig war meine Freunde und Haustiere zurück zu lassen, bin ich heute sehr froh über diese Veränderung in meinem Leben. Glücklicherweise war es kein endgültiger Abschied, denn so gut wie jedes Jahr gingen wir in den Sommerferien für sechs Wochen zurück nach Hause.

Ich kann mich noch genau erinnern, wie ich jedes Mal nach diesen paar Wochen als anderer Mensch zurück nach Deutschalnd kam. Es waren die vielen Erfahrungen, Gedanken und Personen, welche mich zu dem Menschen machten, der ich heute bin. Ich habe gelernt das Glück zu schätzen, die Ungerechtigkeit der Welt zu erkennen und stets nicht aufzugeben etwas dagegen zu unternehmen.

Ende Mai dieses Jahres meisterte ich mein Abitur in der schönen Kleinstadt Bamberg. Und jetzt bin ich hier, habe die Möglichkeit die Welt zu bereisen, interessante Orte zu entdecken  und weitere abenteuerliche Erfahrungen zu machen.

Schon früh erkannte ich die Schattenseiten dieser Welt und die drohenden Probleme unserer Generation. Klimaerwärmung, korrupte Politik und ausbeutende Globalisierung. Jeder weiß, dass zur Zeit etwas schief läuft. Wir stehen vor der Wahl, wie sich unser Leben in der Zukunft entwickeln wird. Werden wir die Generation sein, die eine andere Richtung einschlägt oder werden wir am Versagen der Vergangenheit festhalten? Wir haben die Wahl und die Möglichkeit an dem langersehnten Traum einer friedlichen und gerechten Welt zu arbeiten. Wir sind zu nah am Ziel und zu groß ist der Preis, um die hart erarbeiteten Fortschritte verschiedener Umweltorganisationen, bedeutender Persönlichkeiten und geschichtlicher Erfolge, zu vergessen.

Die Zeit ist endgültig gekommen, um aus den Fehlern der Geschichte zu lernen und sie  nicht erneut zu wiederholen. Jetzt, wo wir die Möglichkeit haben die Vorteile der Digitalisierung zu nutzen, sollten wir uns verbinden und für einander da sein, uns motivieren und nicht am destruktiven Wesen der Menschen festhalten. Zu groß sind die Sorgen der Menschen, zu passiv die Haltung einiger. Man möchte etwas ändern, das Leben für die zukünftigen Generationen vereinfachen. Aber immer wieder wird an der Macht des Einzelnen gezweifelt, dabei vergessen wir das Grundlegendste überhaupt: Wir sind nicht alleine auf dieser Welt.

Meine persönliche Motivation ist es der Menschheit zu zeigen, dass es eben doch möglich ist als Einzelner kleine und simple Projekte durchzuführen, die im Großen und Ganzen viel bewirken können und so die Welt ein kleines Stückchen besser machen. Es ist unsere Verantwortung eine nachhaltige Zukunft für die nächsten Generationen zu erschaffen, das Bewusstsein der Menschheit durch Bildung zu verbessern und den Planeten zu retten, den wir momentan so zerstören.